Also, die gute Nachricht ist, mein Bett wurde geliefert und hat auch die richtige Größe. Die schlechte: Dreieinhalb Stunden später ist es immer noch nicht in einem Zustand, dass ich heute Nacht darin schlafen könnte. Ich weiß nicht, wer sich immer diese Zeitangaben auf Anleitungen ausdenkt, denn die stimmen wirklich nie. Zugegeben bin ich allein, und zwei Personen brauchen angeblich vierzig Minuten, aber zu zweit kriegt man die Millionen Schrauben ja auch nicht schneller reingedreht. Vor allem nicht die, für die ein winziger Inbusschlüssel dabei ist, der einem nach jeder halben Umdrehung aus der Hand fällt. Oder die, für die die Vorbohrungen vergessen wurden, so dass man anhand eines Bildes raten darf, wo genau die sein müssen. Na ja, im Grunde mache ich diese Pause gerade auch nur, weil ich meinen Akkuschrauber erst wieder aufladen muss, eigentlich habe ich gar keine Zeit dafür. 😬

Na siehst du Jes, da musstest du bloß neun Wochen warten und dann wurde auch noch prompt geliefert und dazu noch ganz genau, exakt auf den Punkt. Was willst du mehr.
Aber was tut man nicht alles um die Schwerkraft zu überwinden um dann schlussendlich fünfzig Zentimeter über dem Fußboden zu schlafen. 🤔
Schaut sehr geräumig aus das Bett. Toi toi toi jedenfalls. Du bist ja jetzt mehr oder weniger schon im Endspurt. Was kann denn jetzt noch passieren? Höchstens noch fehlende Kleinteile oder Schrauben. Ha, Kinderkram. Jes, du machst das!
Am Ende heißt dann wohl, Bett fertig, Jes fertig.😑
Ich hör schon auf. Und ich hoffe du kannst heute, trotz alledem gut schlafen.
„Jes fertig“ trifft es ganz gut, halb neun war das Bett zusammengebaut, kurz nach neun lag ich drin. Und konnte dann doch nicht einschlafen, weil mir sämtliche Knochen wehtaten (und immer noch tun). Der im Bild noch fehlende Mittelsteg hat mich echt die meisten Nerven gekostet, weil eben die Bohrungen fehlten und ich die Schrauben zuerst nach Gefühl setzte, bevor ich alles wieder rausdrehen und doch noch abmessen musste.