Kram & Zeugs | Dezember 2025

„Morgen ist der erste Dezember, und ich war ja so clever, mir mit Blogmas noch mehr tägliche Arbeit aufzubürden. 😬“ (aus meinem Tagebuch)

Bettgeschichten

Das Horrorskop sagt: „Dass es im Alltag nicht immer rund läuft, erfahren Sie gerade am eigenen Leib.“ Besser hätte ich es nicht formulieren können. Ihr erinnert euch noch an meine Odyssee zum Kleiderschrank letztes Jahr? Ja, wer auch so dumm ist, noch mal bei derselben Firma zu bestellen … Ein Bett sollte es diesmal sein, Lieferzeit zwei Monate, den kostenpflichtigen Aufbauservice bestellte ich wegen Gewicht von 120 kg gleich mit.
Kurz: Man lieferte die falsche Größe, was erst nach der Montage auffiel, als ich die Matratze drauf legte. Die Retoure zog sich anschließend einen Monat hin und war ein Paradebeispiel an Inkompetenz und Hinhaltetaktik. Mein persönliches Highlight war, als man mir sagte, den Abbau übernähme die Spedition, die aber von nichts wusste und einfach wieder ging. Im Anschluss bekam ich dann zwei neue Termine, einen für Demontage und einen für Abholung.
In der Zwischenzeit hatte ich woanders ein neues Bett bestellt und wollte mir kurz vorher dann schon mal den dazu passenden Lattenrost liefern lassen. Der wurde als Sperrgutpaket mit GLS verschickt, doch der Fahrer hatte zum Freitag einfach keine Lust, fuhr ohne anzuhalten am Haus vorbei und behauptete dreist, er habe mich nicht angetroffen. Abholung aus dem Shop? Ein zwei Meter großes, zwanzig Kilo schweres Paket? Ohne Auto? Guter Witz.
Die Geschichte vom Lattenrost bekam bald ein Happyend, wortreiche Beschwerden bringen tatsächlich etwas. Auf die eigentliche Pointe aber müsst ihr noch etwas warten. Nach fünf Wochen Wartezeit wurde die Lieferung des Betts nämlich um vier Wochen (!!!) verschoben und just für heute angekündigt. Falls zur Abwechslung also mal alles klappt (und ich den Aufbau schaffe), wird das heute Abend sicher der Aufhänger für Blogmas.

Der Dezember in Bildern

Die ehrliche Filmkritik

Letztens habe ich mal wieder die neue neue „Star Wars“-Trilogie geschaut. Aber „The last Jedi“ wird ganz gewiss kein Lieblingsfilm mehr, denn Lukes Motivation bezüglich Ben/Kylo wird irgendwie nie nachvollziehbar erklärt (er hatte Angst, duh). Damit, dass sein Heldenstatus demontiert wird, habe ich mich ja inzwischen sogar abgefunden. Vor allem aber ist der Film mit zweieinhalb Stunden einfach so unglaublich laaaang und die ganze Casino-Sequenz dabei auch noch völlig überflüssig. Der Geschichte fehlte nichts, würde man diesen Plot streichen, dafür hätte der Film dann aber eine humane Länge.

Mixtape Dezember

Wer Weihnachtsmusik sucht, kann sich hier gepflegt zwei Stunden Tschaikowski reinziehen. Alle anderen haben hoffentlich auch mit meiner letzten Playlist des Jahres Freude, die wirklich alles, nur nicht weihnachtlich ist.