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Top-Kategorien: Serienreviews, Liebeshandlungen, Marke Eigenbau, Geknipst, Bibliowas?
Top-Schlagwörter: The Handmaid’s Tale, Amazon Prime, Lucifer, Netflix, Star Trek
Blogbeiträge: 85 eigene (+ 24× Blogmas), 5 Gastbeiträge, leider keine Kollaborationen
Meine Serien Top10
„Zwei an einem Tag“ hat es als letzte Serie auf meine Jahresliste geschafft und dennoch sofort die Spitzenposition erobert. Viele Geschichten fühlen sich heute irgendwie blutleer und glatt an, da stechen starke Gefühle natürlich umso mehr heraus. Ich möchte mehr fehlbare Charaktere sehen, die trotzdem als Identifikationsfiguren dienen können.
Dass „Andor“ in dieser Liste auftauchen würde, war vermutlich jedem klar, ich war allerdings lange unsicher, wie weit oben die Serie anzusiedeln ist. Die erste Staffel hatte die besseren Einzelfolgen, doch die zweite schnürt alles ganz wunderbar zusammen. So oder so ist das das Beste, was in den letzten Jahren unter dem Banner „Star Wars“ veröffentlicht wurde.
„Slow Horses“ ist ein gutes Beispiel dafür, dass man manchmal auch Serien außerhalb seiner Komfortzone eine Chance geben sollte. („Ted Lasso“ ist ein weiteres.) Der Spionage/Krimi-Anteil ist dank der launigen Charaktere auch für mich gut verdaulich, und Jackson Lamb längst eine Kultfigur. Keine Frage, dass auch die 5. Staffel großartig sein wird.
Ich glaube, „Dark Matter“ liebt oder hasst man, zumindest hat das hier gezeigte Multiversum so gar nichts mit der weichgespülten Interpretation von Marvel zu tun. Nebenbei auf dem Handy scrollen ist bei dieser Serie nicht, sonst verliert man innerhalb von Minuten den Anschluss. Aufmerksamkeit hingegen wird mit vielen, vielen Aha-Momenten belohnt.
„Dept. Q“ fällt ebenfalls in die Kategorie „eigentlich nicht mein Genre“. Und ähnlich wie bei „Slow Horses“ war es auch hier der Hauptdarsteller, der mich initial dazu brachte, der Serie überhaupt eine Chance zu geben. Mit dem Kriminalfall kann ich jedenfalls leben, ich schalte dann eher fürs Charakterdrama und die äußerst blumige Sprache ein.
Im Grunde hätte „Shrinking“ auch höher in der Liste landen können. Doch da wir hier über eine 2. Staffel sprechen, wollte ich einigen Neuentdeckungen den Vortritt lassen. Dennoch, die Serie verteidigt ihren guten Ruf durch weiterhin starke Geschichten mit viel Ehrlichkeit und feinsinnigem Humor. Psychologie geht auch ohne peinliche Nabelbeschau.
Eine aufwendig produzierte Serie, die für mich einzig darunter litt, dass ich fast durchgehend Untertitel lesen musste. Dadurch ging die schöne Optik nämlich ein bisschen unter. Nichtsdestotrotz war „Shogun“ für mich eine echte Überraschung – in einem Genre, das ich bislang nicht auf dem Schirm hatte. Darauf sollte man sich unbedingt einlassen!
„Eternauta“ ist so ein bisschen unter dem Radar geflogen, weil sich unter dem Titel einfach niemand was vorstellen kann. Dabei braucht sich die argentinische Invasions-Serie wahrlich nicht hinter vergleichbaren Genre-Produktionen verstecken und findet doch ihren ganz eigenen Tonfall. Die ruhige Erzählweise ist zudem mal ganz angenehm.
Vielleicht bin ich hier voreingenommen, denn zweifellos hatte die „Daredevil“- Fortsetzung/Reboot/Remake (Zutreffendes bitte ankreuzen) ihre Schwächen, die ich in meinen Reviews ausführlich seziert habe. Aber irgendwie habe ich doch immer noch eine Schwäche für den selbstzerstörerischen Matt Murdock. Ich hoffe auf eine kohärentere 2. Staffel.
Über diesen Platz ließe sich wahrscheinlich diskutieren, „Dying for Sex“ ist eine schwierige Serie, die ich auch kein zweites Mal schauen würde. Doch dass man ein so ernstes Thema humorvoll aufbereiten kann und dabei trotzdem würdevoll bleibt, ist schlicht beeindruckend. Dennoch, ich kann jeden verstehen, der damit nichts anfangen kann.
Meine Lektüre inklusive Wertung
- Lucy Maud Montgomery | Anne of Green Gables *****
- E. M. Forster | A Room with a View **(*)
- Jack London | Der Seewolf ****
- Jeffrey Eugenides | Middlesex ***(*)
- Martin Andersen Nexø | Ditte Menschenkind *****
- Alan Dean Foster | Das Schwarze Loch **
- Octavia E. Butler | Parable of the Sower *****
- Martha Wells | Tagebuch eines Killerbots *****
- Carlos Ruiz Zafón | Der Schatten des Windes **(*)
- Brian Aldiss | Report on Probability A *
- Lisa Eckhart | Omama ***
- Ray Nayler | Die Stimme der Kraken ****
- Jodi Taylor | Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv *****
- Pat Cadigan & William Gibson | Alien 3 ***
- Frances Hodgson Burnett | The secret Garden *****
- Janet Fitch | Weißer Oleander ****
- Jane Austen | Sense and Sensibility **
- Jonas Jonasson | Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand ****
- Peter Watts | Blindflug ***
- Peter Cawdron | Habitat **
Ich habe mir zur Feier des Tages die letzten Jahresrückblicke deines Blogs zu Gemüte geführt. Und, hey, ich habe mich von 2 Gastbeiträgen letztes Jahr doch gesteigert, wie vorgenommen.
2026 würde ich gern wieder Spiel-Reviews beisteuern, allein, wie ergiebig das kommende Jahr werden wird, ist teilweise noch nicht abschließend geklärt. Vieles ist für „vermutlich 2026, aber eventuell auch später“ angekündigt. Also mal sehen.
Ich suche noch immer nach einer guten Urban Fantasy-Romanreihe, für die es auch eine gute Hörbuch-Umsetzung gibt. Noch bin ich nicht wirklich fündig geworden. (Ich bin aber auch zu wählerisch, vor allem, was Stimmen angeht, habe ich gemerkt.)
Sowas würde ich 2026 gerne entdecken. So wie du geschrieben hast, etwas, das mich durchweg positiv überrascht.
Ich drück uns beiden die Daumen, dass wir damit erfolgreich sind.
Frohes Neues!
Wie immer bist du herzlich eingeladen, zu schreiben, worüber auch immer du willst. ☺️ Das ist ja das Schöne, dass du ganz andere Themen abdeckst als ich.
Die Ankündigungs-Problematik scheint aber ein Medien-übergreifendes Phänomen zu sein, auch manche Serien werden Jahr um Jahr verschoben oder sind längst fertig, kriegen aber keinen Veröffentlichungstermin. (Anderes startet zwar, aber ich weiß nicht, ob ich überhaupt Bock drauf habe … „Starfleet Academy“, I’m looking at you.)
Ich starte das neue Bücherjahr übrigens tatsächlich heute am 1.1., und zwar mit dem dritten (und letzten) Band von „Vita Nostra“. Der hoffentlich besser ist als der zweite, sonst wird das ein schwacher Auftakt.
Bei mir detonieren schon seit Stunden die ersten Feuerwerkskörper vor dem Fenster. 🤨 (Die Katze schaut auch schon ganz verdutzt). Mal sehen zur späteren Stunde.
Jedenfalls. Mit viel gutem Willen war mein gefühltes Jahr so Drei Minus. Setzen. Irgendwie ging es um mehr Arbeit, weniger Geld, mehr Arbeit. Bäh. Und zu guter Letzt hat es hier auch noch zu Weihnachten geschneit und ich musste am Heiligen Abend und den Tag darauf zum Winterdienst ausrücken. RhabarberRhabarber.
Ja, du warst echt fleißig. Was die Serien angeht… .Hui. Also für mich sind das jedesmal Zahlen die gehen mir quasi unter die Haut. Ich meine ich bin da das ganze Gegenteil. Die Größenordnung ist da so plus-minus Null.
Für mich besonders erheiternd war die Geschichte Rund um die Regalbodenträger. So zirka Zwei Wochen nach deinem Kram&Zeugs kam mein Vater zu mir und hatte so ziemlich das selbe Problem. Die einen waren im Durchmesser zu groß und die anderen wieder zu klein und er meinte ob ich nicht welche hätte. (Meine waren übrigens zu groß) und ich dachte, na Toll, das Übel scheint sich auszubreiten. 😆
Blogmas war cool. Schön auch das der Wichtel jemanden gefunden hat oder das den Wichtel jemand gefunden hat. Wie auch immer. Und dieses Jahr hatte ich tatsächlich, nach langer langer Zeit, wieder einmal einen Adventskalender. Fast genauso wie ich ihn wollte. Schnurstracks einfach und ohne Nutriscore. Um satte Eineuroneunundneunzig. Die Schokolade schmeckte echt noch so wie aus den Kindertagen. Nein ich habe das echt genossen. (Der Schokoschlittschuh im Vierundzwanzigsten Kästchen war echt genial).
Bei meiner Lektüre habe ich jetzt die freie Wahl. Die Reden des Buddha aus der Mittlern Sammlung des Pali-Kanon habe ich heute eben zu Ende gelesen. Puh. Der andere Rest des Jahres war mehr oder weniger noch geprägt vom Gesamtwerks C.G Jungs.
Wohin die Richtung geht weis ich noch nicht so recht. Womöglich ‚Alchemised‘. Oder ein Schwester Holiday Krimi? Von Dietmar Dath möchte ich auch einmal etwas lesen.
Im Moment bin ich ein wenig unentschlossen-ratlos. Mal schauen.
Jes. Bleib uns gewogen. 🤗
Ach, frag nicht, bei mir im Ort gab es wieder Spezialisten, die noch bis ein Uhr nachts geböllert haben…
Manchmal finde ich meine Serien-Statistik ja selbst etwas beängstigend. Und ich weiß auch gar nicht mehr, ob ich so viel gucke, weil ich das tatsächlich toll finde (auch die schlechten Sachen), oder weil ich es toll finde, darüber zu schreiben (besonders die schlechten Sachen). Ei/Huhn eben.
In puncto Lesestoff will ich jedenfalls versuchen, endlich wieder mehr von meiner Liste zu lesen, darunter sind potenziell nämlich auch Sachen, über die ich vielleicht schreiben kann. Und irgendwie juckt es mich weiterhin in den Fingern, zumindest den ersten Band vom „Dunklen Turm“ noch mal zu lesen.
PS: Ich habe Regalbodenträger für ein ganzes Leben. Vielleicht eröffne ich 2026 einen Regalbodenträgerladen. 😝