„You carry a Jedi weapon. But you are no Jedi.“
Die Jedi begegnen endlich dem unbekannten Meister und es entspinnt sich ein hartnäckiger Kampf. Spoiler!
The Jedi do not attack the unarmed
Es kommt zur Konfrontation der Jedi mit dem unbekannten Meister, der ihnen in jeder Hinsicht überlegen zu sein scheint. Yord soll Osha zum Schiff in Sicherheit bringen, doch sie widersetzt sich und kehrt zum Kampfplatz zurück. Auch Mae will die Konfusion nutzen, um abzuhauen, doch ihr Meister hindert sie an der Flucht. Schließlich gelingt es Jecki, den Helm des Meisters zu zerstören, und er stellt sich als Qimir heraus. Nun, da seine Identität enthüllt ist, ist er entschlossen, jeden von ihnen töten.
Zwei Folgen, für die eine gereicht hätte
Nach dieser Folge denke ich umso mehr, dass man aus dieser und der vorherigen einfach eine hätte machen sollen. Ich erlenne durchaus die Idee des Gegensatzpaares von „Day“ und „Night“ an, aber das fügt der Geschichte nichts von Relevanz hinzu. Im Gegenteil, es wirkt nur umso unausgewogener, dass auf eine Episode, in der nur über Gefühle gesprochen wurde, eine folgt, in der nur gekämpft wird. Damit sage ich nicht mal, dass die Kämpfe schlecht waren, vor allem Jecki mit ihren zwei Lichtschwertern war mir eine helle Freude, aber das macht eben noch lange keine Story.
Sol: „What Master hides his face from his pupil?“
Qimir: „You tell me.“
Eine Antiklimax epischen Ausmaßes
Die größte Enttäuschung war natürlich Qimirs „the Jedi like you might call me Sith“. Echt jetzt? Ich dachte, man wolle hier mal was Neues probieren, und hat sogar eine ganze Folge über Macht-Hexen gemacht, und nun ist es doch wieder ein Sith?! Ich will nicht lügen, das finde ich so langweilig, dass ich fast das Interesse an der Serie verliere. War es eine Überraschung, dass es Qimir ist? Irgendwie schon, andererseits wäre es an diesem Punkt wohl auch seltsam gewesen, jemand komplett Unbekannten unter der Maske zu enthüllen.
Die eigentliche Frage, die sich stellt, lautet: Ist er wirklich so mächtig oder sind die Jedi einfach nur furchtbar schlecht? Der Meister büßt viel von seiner Bedrohlichkeit ein, als er seinen Helm verliert, denn Manny Jacinto fehlt es meiner Meinung nach an der nötigen Präsenz für einen angeblich unüberwindbaren Gegner. Und am Ende gewinnt er, weil er die Jedi mit ihrem eigenen Moralkodex Schachmatt setzt, was sagt das über ihn aus? Dennoch scheint da noch etwas zu sein, denn er spricht Sols eigene, verleugnete „Dunkelheit“ an.
Heute so und morgen so
Was mich zu Osha und Mae bringt. Ich denke, Osha ist mittlerweile ganz solide charakterisiert, sie verhält sich, wie man das von ihr erwarten würde. Mae hingegen? Sie läuft weg, sie kommt zurück, sie wendet sich gegen ihren Meister, sie schwört ihrem Meister ewige Treue. Kann sich die Frau bitte mal entscheiden? Ich hab wirklich nichts gegen opportunistische Figuren, die ihr Fähnchen nach dem Wind stellen (das kann sogar ganz spannend sein), aber bei ihr wirkt es einfach nur schlecht geschrieben.
Interessant ist, dass Mae weiterhin davon überzeugt ist, dass die Jedi den Coven zerstört haben. Sie sagt sogar, die Jedi hätten Osha gehirngewaschen, was mich langsam zweifeln lässt, ob wir in dem Flashback tatsächlich gesehen haben, was passiert ist, oder nur Oshas Erinnerung daran. Selbst Qimir deutet an, dass sie Sol nicht trauen sollte, und Sol scheint Osha später auch etwas sagen zu wollen. Wozu er natürlich nicht mehr kommt, weil: Rollentausch! Der originellste Einfall ever …
Osha: „You’re the violent one. You started that fire. And I would have been dead too if it weren’t for the Jedi.“
Mae: „They’ve brainwashed you. They’ve turned you against me.“
Nightly Notes
• Jetzt neu beim Friseur Ihres Vertrauens: Haarschnitt mit Lichtschwert. Nur echt mit versengten Haarspitzen.
• Eine Schweigeminute bitte für Jecki, die sympathischste Padawan, die ich je erlebt habe. Ach ja, und Yord ist auch tot.
• Qimir fragt Sol „you don’t remember me?“, doch anschließend wird darauf nicht mehr eingegangen. Kannten sie sich schon? Woher?
3 von 5 von der Dunkelheit verführten Bananen.