Es weihnachtet sehr (früh)
Keep calm and watch YouTube
How to Identify Quality in Clothing (A Rant)
Bernadette Banner ist grundsätzlich immer eine gute Idee, wenn es um die Grundlagen des Nähens geht, sei es Konstruktion, Material oder Ausführung. Auch dieses Video richtet sich vorwiegend an Leute, die mit der Terminologie vertraut sind, ist aber sicher auch für reine Konsumenten interessant, da sie ganz konkret zeigt, worauf man beim Kauf von Kleidung achten sollte.
Dang, now that I’ve made this comparison I can’t unsee it
Wer sich für Kinematographie interessiert und/oder Fan des Films „Alien“ ist, wird dieses Video lieben. Wenn man bedenkt, dass es sich hier im Kern um einen Horrorfilm handelt, ist es fast absurd, wie kunstvoll er gefilmt wurde. Jede Szene ist sorgfältig konstruiert, ungewöhnliche Perspektiven sorgen für Spannung im Bild, gleichzeitig gibt es wahnsinnig lange Einstellungen, die einen heute fast nervös machen, weil wir alle auf schnelle Schnitte abgerichtet wurden.
Andor v. Star Trek: How Star Wars gets government right
Jaaa, der Streit zwischen den Fandoms ist so alt wie sie selbst. Ein „besser“ oder „schlechter“ greift in Summe zu kurz, und heute, wo im Namen des Mainstreams alles bis zur Unkenntlichkeit geglättet wird, ist die Diskussion ohnehin hinfällig. Dennoch fand ich diesen Kommentar hier ganz aufschlussreich, auch wenn der wichtigste Punkt am Ende nicht gemacht wird: „Star Wars“ hält uns politisch den Spiegel vor, während „Star Trek“ bewusst eine Utopie zeigt.
Why aren’t actors ugly anymore?
Der Titel des Videos ist natürlich provokant gewählt, unterstreicht aber das grundlegende Problem der Filmbranche. Wir sehen auf der Leinwand nur noch glattgebügelte Superstars, keine „normalen“ Menschen mehr. Filme (und zunehmend auch Serien) fühlen sich nicht mehr „echt“ an, man nimmt den Schauspielern ihre Rolle teilweise einfach nicht ab, vor allem aber fällt es schwer, sich noch mit ihnen zu identifizieren.
Sci-Fi Short Film „There Is No Antimemetics Division“
Im Sommer habe ich „Wir haben keine Antimemetik-Abteilung“ gelesen, einen Roman von Sam Hughes, den man wirklich nur als merkwürdig bezeichnen kann. Eine geradezu surreale Lese-Erfahrung, aber auf die gute Art. Erst danach stolperte ich über diesen Kurzfilm von DUST, der quasi den Auftakt des Buches erzählt. Keine Ahnung, ob die Story in Gänze als Film funktionieren würde, aber irgendwie hab ich jetzt schon Bock drauf.
If Star Wars had a $10 Budget
Wie sagte ich zu einer Freundin? Disney sollte mitschreiben, denn „Star Wars“ hat nicht mehr so viel Spaß gemacht, seit ich mit zwölf den ersten Film gesehen habe. Manches ist klar als Parodie angelegt (und den Zynismus unserer Zeit werden wir wohl nicht mehr los), anderes aber ist so liebevoll kreativ, dass ich mich an unseren damaligen Fanclub erinnert fühlte. Die mehr oder weniger komplette Handlung mit Laiendarstellern in Pappkulissen – grandios!
Oooh, ich nehme Apfel-Vanille und Orange-Zimt. Und natürlich ne Badewanne 😉
Deine Links waren sehr interessant, vor allem, dass es keine durchschnittlich aussehenden Figuren in Filmen mehr gibt.
Bei Spielen ist es fast noch schlimmer, gewisse Zielgruppenvertreter versuchen regelmäßig einen Shitstorm, wenn die Oberweite der weiblichen Haupfigur nicht groß genug ist.
Ich finde normale Gesichter so erfrischend. Man kann sich so viel mehr damit identifizieren, als mit den neonweißen Keramikgebissen und dem perfekten Sixpack/Makeup.
Wenn man einmal drauf gestoßen wurde, kann man es auch nicht mehr ungesehen machen. Es ist so ein krasser Unterschied, wenn man – aktuelles Beispiel – zuerst „Der Teufel trägt Prada 2“ schaut und dann „Jurassic Park“. Der zeitliche Abstand ist ja nicht mal riesig, aber es sind zwei komplett verschiedene Welten. Da kommt natürlich auch vieles bei der Filmtechnik dazu (ich mag den „körnigen“ Look der 1990er und frühen 2000er, heute ist mir alles zu steril), aber die Schauspieler sind auch einfach Typen. Und besonders schade ist, dass sich selbst etablierte Schauspieler mehr und mehr dem Druck beugen, Botox und Co. lassen schön grüßen. (Kann mir schon vorstellen, dass das in Games noch mal potenziert auftritt, eben weil man da alles so leicht „korrigieren“ kann.)
Es kommt wirklich auf die Art von Spielen an. Bei asiatischen Rollenspielen z.B. ist schon traditionell alles sehr glattgebügelt und austauschbar, wohingegen viele Entwickler mit starkem Storytelling besonders Wert auf Charakterköpfe legen. Bei „Control Resonant“ (Review folgt), das ich gerade spiele, gibt es keine einzige konventionelle Schönheit, aber so viel Persönlichkeit! Es ist fast sowas wie ein Gegentrend.